Blitz & Überspannungsschutz

Blitzschutz für Innen, Außen und Überspannung

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Blitzschutz und Überspannungsschutz

Der sogenannte Schutz vor Überspannung gilt als essenzieller Bestandteil einer ganzen Blitzschutzanlage, die jedoch ebenso ein wichtiges und vor allem eigenständiges System ist. Der Einbau eines Überspannungsschutzes ist bereits seit dem Jahr 2016 rechtlich verpflichtend. Parallel hierzu gilt eine Blitzschutzanlage jedoch nur als empfehlenswert und wird gesetzlich nicht vorgeschrieben. Eine Blitzschutzanlage transportiert einschlagende Blitze in Richtung Erde und das ohne, dass Schäden entstehen. Hierdurch werden aktiv Brände verhindert und teure elektrische Schäden vermieden. Mit einem Schutz vor Überspannung wird die Kabelinstallation und deren hieran angeschlossenen Geräten geschützt.

Ein umfassendes Blitzschutzsystem setzt sich aus dem äußeren Schutz vor Blitzen, dem inneren Schutz vor Blitzen sowie dem Schutz vor Überspannung zusammen.

Funktionsweise des äußeren Blitzschutzes in der Übersicht:

  • Mit einer Fangeinrichtung werden Direkteinschläge aufgefangen.
  • Es erfolgt ein sicheres Blitzstromableiten in die Erde mithilfe einer Ableitungseinrichtung.
  • Der Blitzstrom wird in der Erde durch eine Erdungsanlage verteilt.

Ein ganzheitliches Blitzschutzsystem wird immer sorgfältig geplant und berücksichtigt durch den lokalen Spezialisten auch immer die individuellen baulichen Gegebenheiten des Objekts. Um ein Blitzschutzsystem zu initialisieren, ist die Berücksichtigung unterschiedlicher Normen zwingend vorzunehmen. Hierzu gehören die DIN EN 62305 sowie die VDE 0185-305. Zudem wird für eine maximale Objektabsicherung ein Risiko-Management vorgenommen. Hierfür erfolgt die Berechnung von speziellen Kennzahlen sowie von Blitz-Eintrittswahrscheinlichkeiten in Kombination mit einem potenziellen Schadensausmaß. Die Planung einer solchen Anlage sollte zwingend von einem Fachmann erfolgen, um den bestmöglichen Nutzen und die höchste Sicherheit zu gewährleisten. Der Experte für elektronische Installationen kann hierfür kontaktiert werden, um die Maßgaben vor Ort einzuschätzen und Umsetzungsmöglichkeiten in Kombination mit einem Angebot zu bieten – schnell und unkompliziert.

Diese Schutzkomponente schützt vor einem direkten Blitzeinschlag. Es besteht aus einer Fangeinrichtung, der Ableitungsanlage und einer Erdungsanlage. Um eine besonders sichere Wirkung des Systems zu garantieren, gilt es durch den Fachmann vor allem die Fangeinrichtung sorgfältig zu positionieren. Um den besten Platz hierfür zu finden, wird zwischen drei unterschiedlichen Verfahren unterschieden: das Blitzkugelverfahren, das Maschenverfahren sowie das Schutzwinkelverfahren. Mit dem Blitzkugelverfahren wird die wahrscheinlichste Eintrittsstelle eines Blitzschlags ermittelt. Die übrigen Methoden sind lediglich abgewandelte Verfahren. Welches Verfahren sich hierfür im Einzelfall am besten anbietet ist immer eine Frage, die gemeinsam mit dem Experten vorzunehmen ist. Ein Laie sollte dringend auf die Umsetzungskompetenz und Erfahrung eines entsprechenden Elektroexperten vertrauen, auch um spätere versicherungstechnische Haftungen gegenüber der Versicherung im Schadensfall für sich zu nutzen.

Um eine sichere Elektroanlage einer Elektroinstallation sicherzustellen, ist das Erdungssystem von höchster Wichtigkeit. In Neubauten wird aufgrund dessen als technische Anschlussbedingung auch der Einbau eines sogenannten Fundamenterders verlangt, gem. DIN 18015-1. Ein solcher Erder kann im Zuge der Funktionsweise einer Erdungsanlage dann auch Erdungsaufgaben der Antennen-, die Kommunikations- sowie die Blitzschutzanlage vornehmen. Um für diesen wichtigen Sachverhalt andernfalls auch sogenannte Erdungsersatzmaßnahmen festzulegen, ist der Einsatz eines nachhaltigen Konzepts und das Beauftragen des Experten hierfür unumgänglich. Erfahrung und Fachexpertise erlauben sichere und nachhaltige Lösungen, die das Eigenheim zukünftig vor Schäden schützen.

Mit dem Schutz vor Überspannung ist der innere Schutz vor Blitzen gemeint, der alle anfallenden Maßnahmen gegen mögliche Überspannungen bereithält. Um Endgeräte zu schützen und alle bestehenden elektrischen Anlagen, ebenso einen bestmöglichen Schutz vor Überspannung sicherzustellen, finden sogenannte SPD einen Einsatz. SPD ist hierbei die Abkürzung für „Surge Protective Devices“. Hierbei erfolgt eine Untergliederung nach unterschiedlichen Kategorien, die die Norm EN 61643-11 maßgeblich festlegt.

  • SPD-Typ 1, ist der sogenannte Grobschutz.
  • SPD-Typ 2, ist der sogenannte Mittelschutz.
  • SPD-Typ 3, ist der sogenannte Feinschutz.

Eine Festlegung und Nutzung der einzelnen Typen setzt eine zwingende Fachexpertise voraus.

Die vollständige Thematik des Überspannungs- und Blitzschutzes bedarf fachlich versierter Hände. Im Schadensfall können die nachfolgenden Mängel und Reparaturen hohen Summen in Anspruch nehmen, insbesondere wenn durch bestehende Kabelbrände oder ähnlichen Situationen beispielsweise Brandschäden mit einem Personenschaden entsteht. Um sich fachgerecht und vor allem nachhaltig beraten zulassen, ist die Fachexpertise eines Elektroinstallationsprofis eine Notwendigkeit. Ein lokaler Anbieter kann hierfür schnell vor Ort sein, um ein individuelles Handlungskonzept festzulegen.

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